UNO erklärt 2012 zum Jahr der Genossenschaften

Veranstaltungen unter dem Motto „Ein Gewinn für alle“

Die UNO hat 2012 zum Jahr der Genossenschaften erklärt. „Damit wird der enorme Stellenwert des genossenschaftlichen Prinzips gewürdigt, das in Deutschland leider von vielen Menschen immer noch skeptisch betrachtet wird“, erklärt Jens Meier, seit Beginn des Jahres neuer Vorstandsvorsitzender der Genotec Wohnbaugenossenschaft eG. „Die Genossenschaft ist ein Zukunftsmodell mit langer Tradition, das in den letzten Jahren vor allem in den Branchen favorisiert wird, die zukunftsorientiert sind und expandieren. Die Genotec liefert mit dem Erfolg ihres Konzepts für eine sichere und flexible Wohnzukunft aller Menschen den Beweis, wie innovative Lösungen durch das Kollektiv einer Genossenschaft getragen werden können. Der enorme Zuspruch und Mitgliederzuwachs der Genotec eG in jüngster Zeit wird im Jahr der Genossenschaften weiter ansteigen.“

„Genossenschaften zeigen der internationalen Gemeinschaft, dass beides möglich ist: Wirtschaftlichkeit und soziale Verantwortung.“ So begründet UN-Generalsekretär Ban Ki Moon die Entscheidung der Vereinten Nationen. Unter dem Motto „Ein Gewinn für alle“ wird die genossenschaftliche Idee in diesem Jahr in Deutschland durch Aktionen und Veranstaltungen rund um das Thema begleitet.

Die Hälfte der Weltbevölkerung findet nach Schätzungen der UNO ihre Ernährungsgrundlage in Genossenschaften. Kreditgenossenschaften, ländliche und gewerbliche Genossenschaften tragen dazu bei, regionale Wirtschaftskreisläufe zu stabilisieren und lokale Beschäftigung zu fördern. Nach Angaben der UNO gibt es weltweit 800 Millionen Genossenschaftsmitglieder in mehr als 100 Ländern. Über 100 Millionen Arbeitsplätze werden von Genossenschaften bereitgestellt.

Die Besonderheit der Genossenschaften liegt darin, dass die Mitglieder zugleich Kunden und Eigentümer sind. Im Vordergrund steht der genossenschaftliche Förderzweck und nicht die Zahlung einer Rendite. Dennoch sind Genossenschaften auch der Wirtschaftlichkeit verpflichtet – eben zum Wohle ihrer Mitglieder.

„Genossenschaften bedeuten kollektive Selbsthilfe“, erklärt Theresa Theurl, geschäftsführende Direktorin des Instituts für Genossenschaftswesen der Universität Münster. Die Aufgabe der Genossenschaften sei es dabei, ausschließlich für ihre Mitglieder Werte zu schaffen und nicht für anonyme Investoren. Dies geschehe unabhängig von der Anzahl der Anteile. „Jedes Mitglied hat für die strategischen Entscheidungen der Genossenschaft genau eine Stimme.“

Datum: 05.01.2012 | Von: Genotec eG | Kategorie: Presse Mitteilungen | Artikel Abrufe: 179



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